Die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten wirken sich zunehmend auf zentrale internationale Seehandelsrouten aus. Für Unternehmen können sich dadurch Verzögerungen, Kapazitätsengpässe und zusätzliche Transportkosten ergeben.
Die Sicherheitslage im Nahen Osten hat sich in den letzten Tagen stark verschärft. Nach den militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA, Israel und dem Iran hat sich die Unsicherheit auf wichtige Seewege wie die Straße von Hormuz, den Persischen und den Arabischen Golf, den Golf von Aden, den Golf von Oman, das Rote Meer sowie das östliche Mittelmeer ausgeweitet.
Dies kann zu Verzögerungen bei Abfahrten und Ankünften, zu verlängerten Transitzeiten sowie zu möglichen Umbuchungen von Frachtraum führen. Zudem können sich kurzfristige Fahrplanänderungen, höhere Transportkosten und Engpässe bei verfügbaren Kapazitäten ergeben. Einige Reedereien haben bereits einen Buchungsstopp verhängt.
Vorsorglich möchten wir auf die Gefahr von Transportverzögerungen und die daraus entstehenden unvorhersehbaren Kosten hinweisen. Mögliche Detention-, Demurrage- und Storage-Kosten gehen zu Lasten der Ware / Sendung. Auch für bereits schwimmende Sendungen können im Nachhinein zusätzliche Kosten eingefordert werden. Dies ist durch die Bedingungen der Reedereien abgedeckt.
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Dienstleistern und Reedereien, um Auswirkungen bestmöglich zu begrenzen. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Situation als höhere Gewalt einzustufen ist und Folgekosten durch Verspätungen oder Umladungen leider nicht ausgeschlossen werden können. Allfällige Kosten gehen zu Lasten der Ware.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, wann die Unruhen beendet sein werden. Die Lage bleibt dynamisch und kann sich kurzfristig ändern.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Geduld in dieser außergewöhnlichen Situation. Für weitere Fragen und Details steht Ihnen unsere Seefracht-Abteilung jederzeit gerne zur Verfügung.
Ihr Streck-Team Seefracht